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2026-03-19 12:26

Wie gehen wir mit den Krisen unserer Zeit um?

Gute Gespräche im Diakonieladen

Wie gehen wir mit den Krisen unserer Zeit um?

Die Flut der Krisennachrichten unserer Zeit führt bei vielen Menschen zu Überforderung und Abwehr: „Ich kann und will nichts mehr von Krise hören“! Die Besucher der Veranstaltung „Krise, Krise, Krise – wie gehen wir mit den allgegenwärtigen Krisennachrichten um?“ erhofften sich Antworten auf diese Frage.  

Die versprach Susanne Socher, die Mit-Entwicklerin und Moderatorin des Dialogformats „Sprechen & Zuhören“vom Verein Mehr Demokratie. Sie erläuterte zu Beginn im Blick auf die Entstehungsgeschichte des Gesprächsformats, was es leisten kann und wie es abläuft: „Während der Corona-Krise zeigte sich: Hinter der Fassade sehr kontroverser Sachdiskussionen wirkten oft tiefsitzende Emotionen. Weil die aber nicht ausgesprochen wurden, überlagerten sie die Sachebene – und die Auseinandersetzung wurde immer unversöhnlicher. Ein Weg aus dieser Sackgasse war, einen Gesprächsraum zu schaffen, in dem es nicht um den Kampf der Argumente mit Zahlen, Fakten und Statistiken geht. Die Gesprächsteilnehmenden erzählen vielmehr von ihrer ganz persönlichen Betroffenheit von einem Problem, zu dem es auf der Sachebene kontroverse Positionen gibt. Diese Positionen dürfen im Gespräch und auch danach bestehen bleiben. Das ist aber in Ordnung. Niemand versucht, den anderen zu überzeugen oder gar zu überreden.“

Die Methode des Gesprächs ist ganz einfach: Rund um das Thema tauschten sich die Teilnehmenden in sehr kleinen Gesprächsgruppen aus. Hauptgesprächsregel ist: Eine Person spricht für vier Minuten, die anderen hören sehr aufmerksam zu, kommentieren nicht, stellen keine Rückfragen und müssen sich während des Zuhörens auch nicht schon Gegenargumente überlegen. Das fördert die Fähigkeit, den anderen zu hören. Es gibt dem Sprechenden das Gefühl, tatsächlich gehört zu werden. Auch schwierige Emotionen wie Angst, Überforderung oder Wut können benannt werden. Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis zu erhöhen.

Nach intensiven Gesprächen – in drei Runden á 16 Minuten – gab es eine Schlussrunde im Plenum: „Zuhören und nicht sofort reagieren: das war anfangs ungewohnt, aber heilsam“, berichtete eine Teilnehmerin nach der Veranstaltung. Viele erlebten die Atmosphäre als „überraschend vertrauensvoll“.In einer Zeit, in der Debatten oft scharf und polarisierend geführt werden, bot der Abend für viele eine wohltuende Erfahrung von Offenheit und Respekt.

Gerhard Schneider, einer der Initiatoren der Veranstaltung vom Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Kirchheim u. Teck zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf. „Es war bewegend zu erleben, wie Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen miteinander ins Gespräch kamen, ohne sich zu bewerten. Unser Versuch, im geschützten Rahmen echtes Zuhören zu praktizieren, ist gelungen.“ Bei der Auswertung der Veranstaltung waren sich die Bündnis-Aktiven einige: „Wir streben an, das Format „Sprechen & Zuhören“ künftig regelmäßig anzubieten und ermuntern alle Interessierten, Themenvorschläge über https://www.buendnis-kirchheim.de/kontakt.html einzureichen.“

  • Gespräche im Diakonieladen am 12.12.25 S. Orzek und M. Hinderer.pdf (133,2 KiB)

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