#1 Weil es mein Recht und Privileg ist!
#2 Weil jede Stimme zählt!
#3 Weil andere entscheiden, wenn ich nicht wähle!
#4 Weil Wählen mich vor Extremismus schützt!
#5 Weil Nichtwählen aus Protest nicht funktioniert!
#6 Weil Wählen heißt Verantwortung zu übernehmen!
#7 Weil ich aktiv die Politik beeinflussen kann!
#8 Weil Wählen Bürgerpflicht ist!
#9 Weil ich beeinflusse, wer Bundeskanzler:in wird!
Wir werden aktiv für Demokratie und Menschenrechte.
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Wie gehen wir mit den Krisen unserer Zeit um?
Wie gehen wir mit den Krisen unserer Zeit um?
Die Flut der Krisennachrichten unserer Zeit führt bei vielen Menschen zu Überforderung und Abwehr: „Ich kann und will nichts mehr von Krise hören“! Die Besucher der Veranstaltung „Krise, Krise, Krise – wie gehen wir mit den allgegenwärtigen Krisennachrichten um?“ erhofften sich Antworten auf diese Frage.
Die versprach Susanne Socher, die Mit-Entwicklerin und Moderatorin des Dialogformats „Sprechen & Zuhören“vom Verein Mehr Demokratie. Sie erläuterte zu Beginn im Blick auf die Entstehungsgeschichte des Gesprächsformats, was es leisten kann und wie es abläuft: „Während der Corona-Krise zeigte sich: Hinter der Fassade sehr kontroverser Sachdiskussionen wirkten oft tiefsitzende Emotionen. Weil die aber nicht ausgesprochen wurden, überlagerten sie die Sachebene – und die Auseinandersetzung wurde immer unversöhnlicher. Ein Weg aus dieser Sackgasse war, einen Gesprächsraum zu schaffen, in dem es nicht um den Kampf der Argumente mit Zahlen, Fakten und Statistiken geht. Die Gesprächsteilnehmenden erzählen vielmehr von ihrer ganz persönlichen Betroffenheit von einem Problem, zu dem es auf der Sachebene kontroverse Positionen gibt. Diese Positionen dürfen im Gespräch und auch danach bestehen bleiben. Das ist aber in Ordnung. Niemand versucht, den anderen zu überzeugen oder gar zu überreden.“
Die Methode des Gesprächs ist ganz einfach: Rund um das Thema tauschten sich die Teilnehmenden in sehr kleinen Gesprächsgruppen aus. Hauptgesprächsregel ist: Eine Person spricht für vier Minuten, die anderen hören sehr aufmerksam zu, kommentieren nicht, stellen keine Rückfragen und müssen sich während des Zuhörens auch nicht schon Gegenargumente überlegen. Das fördert die Fähigkeit, den anderen zu hören. Es gibt dem Sprechenden das Gefühl, tatsächlich gehört zu werden. Auch schwierige Emotionen wie Angst, Überforderung oder Wut können benannt werden. Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis zu erhöhen.
Nach intensiven Gesprächen – in drei Runden á 16 Minuten – gab es eine Schlussrunde im Plenum: „Zuhören und nicht sofort reagieren: das war anfangs ungewohnt, aber heilsam“, berichtete eine Teilnehmerin nach der Veranstaltung. Viele erlebten die Atmosphäre als „überraschend vertrauensvoll“.In einer Zeit, in der Debatten oft scharf und polarisierend geführt werden, bot der Abend für viele eine wohltuende Erfahrung von Offenheit und Respekt.
Gerhard Schneider, einer der Initiatoren der Veranstaltung vom Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Kirchheim u. Teck zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf. „Es war bewegend zu erleben, wie Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen miteinander ins Gespräch kamen, ohne sich zu bewerten. Unser Versuch, im geschützten Rahmen echtes Zuhören zu praktizieren, ist gelungen.“ Bei der Auswertung der Veranstaltung waren sich die Bündnis-Aktiven einige: „Wir streben an, das Format „Sprechen & Zuhören“ künftig regelmäßig anzubieten und ermuntern alle Interessierten, Themenvorschläge über https://www.buendnis-kirchheim.de/kontakt.html einzureichen.“
"Licht an für die Demokratie" - erfolgreiche Aktion auf dem Kirchheimer Marktplatz

Mehr als 200 Menschen aus Kirchheim um Umgebung ließen bei der Aktion "Licht an für die Demokratie" am Samstag, 28. Februar ein Licht (ihrer Smartphones) für die Stärkung unserer Demokratie leuchten. Aufgerufen hatten die Kirchheimer "Omas gegen Rechts" und das Kirchheim Bündnis für Demokratie und Menschenrechte.
Eindrucksvolle Bilder von der Aktion - fotografiert von Thomas Krohm - findet man hier
Gute Gespräche im Diakonieladen
"Wie leben Sie hier in Kirchheim?", "Was bewegt Sie?", "Was macht Ihnen Sorgen?", "Wie läuft es in der Arbeit?", "Was verbindet Sie mit dem Diakonieladen?" "Welche Wünsche haben Sie?" Über diese und weitere Fragen unterhielten sich vier Mitglieder der AG 2 "Zusammenhalt stärken" des Bündnisses für Demokratie und Menschenrechte am Freitag, 12. Dezember 2026 von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr.

Auf die Idee zur Veranstaltung waren die Aktiven des Bündnisses durch einen Einwurf der Leiterin des Diakonieladens nach einer inhaltlich ähnlich ausgerichteten Gesprächs-Aktion auf dem Postplatz im Juli des Jahres gekommen. Elisa Bertoldi-Kerner hatte damals angeregt, eine ähnliche Veranstaltung doch im Diakonieladen durchzuführen. Nach Vorgesprächen und einer Vor-Ort-Recherche entwarf die Gruppe die Aktion.
Die Gespräche der vier Akteure - Silvia Orcek, Margit Hinderer, Katja Seybold und Hans Dörr - verliefen sehr unterschiedlich. Gemeinsam war allen Gesprächen eine große Intensität.
Gespräche im Diakonieladen - protokolliert von Silvia Orzek und Margit Hinderer
Demokratie? NUR MIT DIR!



