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November 2025

Anne Brorhilker, ehemalige Cum/Ex-Chefermittlerin liest aus ihrem neuen Buch: Cum/Ex, Milliarden und Moral. Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt

Cum/Ex, Milliarden und Moral. Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt

Lesung und Gespräch in der Reihe Transparency International mit Anne Brorhilker und Prof. Dr. Eckart Seith | Moderation: Siegfried Gergs

Anne Brorhilker, ehemalige Cum/Ex‐Chefermittlerin, berichtet in ihrem Buch https://www.finanzwende.de/ueber-uns/aktuelles/cum/ex-milliarden-und-moral-das-buch-von-anne-brorhilker von ihren Erfahrungen mit der Finanzelite, von mühsamer Aufklärung und den Schwierigkeiten des Staates, Milliarden zurückzufordern. Mit ihrem Entschluss, aus dem Staatsdienst auszutreten und als Teil der Zivilgesellschaft für Aufklärung zu sorgen, setzt sie ein klares Zeichen.

In ihrem neuen Buch "Cum/Ex, Milliarden und Moral. Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt"  wirft die ehemalige Oberstaatsanwältin einen eindrucksvoller Blick hinter die Kulissen eines der größten Finanzskandale unserer Zeit. Anne Brorhilker zeigt, wie ein System aus Gier, Einfluss und Wegsehen über Jahre Milliarden aus der Staatskasse schleuste – und warum die Aufarbeitung noch lange nicht vorbei ist. Ihr Buch ist eine Ermutigung und zeigt auf, warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität für uns alle lohnt.

Am Gespräch nimmt auch der Wirtschaftsanwalt Prof. Dr. Eckart Seith teil.

 

Anmeldung: karten.stadtbibliothekstuttgartde

Weitere Informationen Zur Veranstaltung

 

Eventliste

Sprechen und Zuhören - Einführungsveranstaltung

Einführungsveranstaltung: Sprechen & Zuhören

Sprechen & Zuhören ist ein von Mehr Demokratie e. V. entwickeltes Dialogformat. https://www.mehr-demokratie.de/mehr-wissen/demokratische-kultur/sprechen-zuhoeren

Die Teilnehmenden erfahren darin einen hierarchiefreien Austausch, in dem das eigene Erleben mitgeteilt werden kann.

Dies wird dadurch erreicht, dass jede Person gleich viel Redezeit bekommt.

Nacheinander spricht immer eine Person für vier Minuten, während die anderen nur zuhörent.

Das Format ist eine gute Vorbereitung für sachliche und inhaltliche politische Arbeit. Es ist empfehlenswert, das Format auch in bestehenden Arbeitsgruppen regelmäßig zu praktizieren, denn es erhöht das Vertrauen untereinander und verbessert die Zusammenarbeit.

Vortrag "Die AfD wird stärker – auch in Baden-Württemberg. Wie gehen wir damit und mit der AfD um? AfD-Verbot – pro - contra"

Prof. Dr. jur. Markus Ogorek referiert zum Thema „Die AfD wird stärker – auch in Baden-Württemberg. Wie gehen wir damit und mit der AfD um? AfD-Verbot – pro – contra.

Prof. Markus Ogorek hat sich als Staatsrechtlicher intensiv mit der AfD auseinandergesetzt.

Sein Gutachten zum AfD-Verbot wurde im Sommer 2025 vor allem medial und politisch rezipiert, insbesondere im Kontext der Debatte um ein mögliches Parteiverbotsverfahren auf Grundlage des damals neuen Verfassungsschutzgutachtens zur AfD.​

Öffentlich diskutiert wurde Ogoreks Untersuchung insbesondere ab August 2025, als große Medien wie Spiegel, Tagesschau, Tagesschau.de, Tagesspiegel sowie ausländische Angebote aus dem Gutachten zitierten und es einordneten.​

Die Berichterstattung zeichnet Ogoreks Gutachten überwiegend als sachlich‑juristische Bestandsaufnahme: Es bescheinigt eine tragfähige Basis für ein Verbotsverfahren, betont aber zugleich die hohen Hürden und die Notwendigkeit sorgfältiger Beweisführung und politischer Abwägung.​

Ogorek wird dabei weder als plakativer „Verbotsbefürworter“ noch als Gegner eines Verbots dargestellt, sondern als Staatsrechtler, der empfiehlt, die verwaltungsgerichtlichen Verfahren zur Einstufung der AfD abzuwarten und parallel eine mögliche Antragstellung (Bundestag/Bundesrat/Bundesregierung) technisch-juristisch vorzubereiten.​

Prof. Dr. jur. Markus Ogorek ist stellvertrender Direktor der Adenauer School of Government, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Universität Köln und Leiter der Forschungsstelle Nachrichtendienste.

Weitere Informationen: s. Veröffentlichungen im SPIEGEL, in der ARD, im ZDF, im Verfassungsblog etc.