Events

Kalender mit Veranstaltungsdetails

Februar 2026

Gespräche in der Fußgängerzone zur Landtagswahl "Demokratie wählen"

Gespräche in der Fußgängerzone zur Landtagswahl: Demokratie wählen“

Das im Januar 2025 gegründete Kirchheimer Bündnis für Demokratie und Menschenrechte hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, seine Stimme gegen alle Bestrebung zu erheben, welche die Grundwerte unserer Demokratie auszuhöhlen oder abzuschaffen versuchen.

Aus diesem Grund werden Aktive des Bündnisses am Samstag, 7. Februar 2026 von 10.00 bis 12.30 Uhr in der Fußgängerzone am Rossmarkt - gemeinsam mit den Kirchheimer „Omas gegen Rechts“ - Gespräche mit Passantinnen und Passanten führen zum Jahresthema 2026 des Bündnisses „Demokratie stärken – Menschenrechte umsetzen“ und zum aktuellen Gesprächsmotto „Landtagswahl: Demokratie wählen“.

Das Bündnis möchte Menschen motivieren, wählen zu gehen und die Demokratie zu stärken. Die Bündnis-Aktiven wollen ins Gespräch kommen, warum es wichtig ist, demokratische Parteien zu wählen und keine demokratiefeindlichen Bestrebungen zu unterstützen. Sie wollen informieren, was die Nutzung des Wahl-O-Mat leistet und dass – neben den Programmen der Parteien – die Website des Bündnisses auf viele seriöse, nützliche Informationsquellen zur Wahl verweist: https://buendnis-kirchheim.de/

 

Hintergrundinformation

Zur Landtagswahl tritt auch eine Partei an, die nach Auffassung des Bündnisses die Grundwerte unserer Demokratie auszuhöhlen versucht. Diese Partei, der in Prognosen eine Verdoppelung der Stimmenzahl vorhergesagt wird, wird seit 2022 vom Landesamt für Verfassungsschutz als extremistischer Verdachtsfall eingestuft: die AfD. Im Bericht des Landesamts für Verfassungsschutz Baden-Württemberg heißt es auf Seite 55 u.a.: „In der AfD BW vertreten extremistische Kräfte ein ethnisch-homogenes Volksverständnis, das im Widerspruch zur Garantie der Unantastbarkeit der Menschenwürde nach Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz und den Diskriminierungsverboten nach Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz steht. Es existieren Anhaltspunkte, dass diese Kräfte die Diskriminierung und rechtliche Benachteiligung bestimmter Personengruppen anstreben … Außerdem äußern sie Positionen, die mit dem Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip unvereinbar sind. Dazu zählen Vergleiche der aktuellen Regierung mit Diktaturen und die Behauptung, demokratisch legitimierte Entscheidungsträger wollten der Bevölkerung absichtlich schaden.“

Die Klage der AfD gegen diese Einstuftung lehnte das Verwaltungsgericht Stuttgart am 6. November 2023 im Eilverfahren ab. Mit Beschluss vom 11. November 2024 wies der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg die Beschwerde der AfD BW gegen diese Einstufung ab. Das Verwaltungsgericht Stuttgart wies am 18. März 2025 im Hauptsacheverfahren die Klage der AfD BW ab. Gleichzeitig ließ das Gericht die Berufung vor dem VGH Baden-Württemberg zu. Das Verfahren in dieser Instanz steht noch aus.

Eventliste

Andreas Knapp: Atlas der unbegangenen Wege

Dr. Andreas Knapp – „Altlas der unbegangenen Wege“

Melanie Wolfers und Andreas Knapp, die Autoren des Buches „Atlas der unbegangenen Wege“ haben in ihrem Leben große Umbrüche erlebt, verbinden eigene Erfahrungen mit grundsätzlichen Überlegungen und Fragen zur Selbstreflexion. Sie geben uns eine innere Landkarte an die Hand, um besser durch Umbruchzeiten des Lebens navigieren zu können.

Andreas Knapp, Jahrgang 1958, wurde 1983 nach seinem Theologiestudium in Freiburg und Rom zum Priester geweiht, anschließend folgte die Promotion. Ab 1988 war er Studentenpfarrer in Freiburg, 1993 berief ihn der Erzbischof von Freiburg zum Direktor des Theologenkonvikts Collegium Borromaeum – zu einem der verantwortlichen Theologen für die Priesterausbildung des Erzbistums. Im Jahr 2000 nahm Andreas Knapp Abschied von der kirchlichen Karriere und schloss sich den "Kleinen Brüdern vom Evangelium" PFE an.

Zunächst ging es nach Frankreich, wo der Orden, der sich den Ärmsten der Armen verpflichtet weiß, zu Hause ist. Von 2002 bis 2005 lebte Andreas Knapp im bolivianischen Hochland, wo er mit drei Mitbrüdern eine Joghurt-Produktion betrieb, deren Erzeugnisse sie auf dem Großmarkt verkauften. Heute lebt Andreas Knapp mit drei seiner Brüder in einem Plattenbau in Leipzig-Grünau, arbeitete zehn Jahre als Packer am Fließband.

Inzwischen ist er Gefängnisseelsorger und nutzt die wenige freie Zeit zum Schreiben. Er hat mehrere Bände mit geistlichen Gedichten veröffentlicht und gilt als einer der reifsten spirituellen Lyriker Deutschlands.