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Februar 2026

Licht an für die Demokratie - Lichteraktion auf dem Kirchheimer Marktplatz

Licht an für die Demokratie - Lichteraktion auf dem Kirchheimer Marktplatz

Im Blick auf die Landtagswahl laden die Kirchheimer Gruppe "Omas gegen Rechts" und das Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Kirchheim am Samstag, 28. Februar 2026 um 18.00 Uhr zu einer Aktion auf dem Kirchheimer Marktplatz ein unter dem Motto "Licht an für die Demokratie". Die etwa einstündige Aktion will ein sichtbares Licht-Zeichen für Demokratie und Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus setzen. Sie findet zeitgleich in 20 weiteren Städten in Baden-Württemberg statt.

Bei der Aktion werden zentrale Artikel des Grundgesetzes verlesen.

Nach jeder einzelnen Kurz-Lesung erfolgt die Aufforderung "Licht an für die Demokratie". Die Teilnehmer*innen leuchten daraufhin mit ihren Mobiltelefonen oder sonstigen mobilen Lichtquellen. Im Wechsel mit den Kurz-Lesungen singen Jörg Weigele, Birgit van Straelen und ein weiterer Gitarrist thematisch passende Lieder.

Eventliste

Vortrag vor Schülerinnen und Schülern "Die AfD wird stärker Wie gehen wir damit um? AfD-Verbot – pro - contra"

Prof. Dr. jur. Markus Ogorek referiert zum Thema „Die AfD wird stärker – auch in Baden-Württemberg. Wie gehen wir damit und mit der AfD um? AfD-Verbot – pro – contra.

Prof. Markus Ogorek hat sich als Staatsrechtlicher intensiv mit der AfD auseinandergesetzt.

Sein Gutachten zum AfD-Verbot wurde im Sommer 2025 vor allem medial und politisch rezipiert, insbesondere im Kontext der Debatte um ein mögliches Parteiverbotsverfahren auf Grundlage des damals neuen Verfassungsschutzgutachtens zur AfD.​

Öffentlich diskutiert wurde Ogoreks Untersuchung insbesondere ab August 2025, als große Medien wie Spiegel, Tagesschau, Tagesschau.de, Tagesspiegel sowie ausländische Angebote aus dem Gutachten zitierten und es einordneten.​

Die Berichterstattung zeichnet Ogoreks Gutachten überwiegend als sachlich‑juristische Bestandsaufnahme: Es bescheinigt eine tragfähige Basis für ein Verbotsverfahren, betont aber zugleich die hohen Hürden und die Notwendigkeit sorgfältiger Beweisführung und politischer Abwägung.​

Ogorek wird dabei weder als plakativer „Verbotsbefürworter“ noch als Gegner eines Verbots dargestellt, sondern als Staatsrechtler, der empfiehlt, die verwaltungsgerichtlichen Verfahren zur Einstufung der AfD abzuwarten und parallel eine mögliche Antragstellung (Bundestag/Bundesrat/Bundesregierung) technisch-juristisch vorzubereiten.​

Prof. Dr. jur. Markus Ogorek ist stellvertrender Direktor der Adenauer School of Government, Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Universität Köln und Leiter der Forschungsstelle Nachrichtendienste.

Weitere Informationen: s. Veröffentlichungen im SPIEGEL, in der ARD, im ZDF, im Verfassungsblog etc.